MULTIEYE Safe Place - Videoüberwachung für öffentlichen Raum

Hochmoderne, zukunftssichere und intuitiv zu bedienende Videoüberwachungslösungen aus einer Hand

artec technologies AG hat sich 2016 technologisch neu aufgestellt und blickt optimistisch in die Zukunft

+ Entwicklung in 2016 von Investitionen in Technologie und Personal geprägt + Zahlen 2016: Umsatz...

artec technologies AG: Internationaler Medienkonzern entscheidet sich für artec-Cloud-Plattform zur TV-Analyse

+ Erster größerer Neukunde nach Start der Cloud-Offensive im Februar + Echtzeitanalyse für die...

NEWS

16.05.2017 / Allgemein, Corporate News

artec technologies AG hat sich 2016 technologisch neu aufgestellt und blickt optimistisch in die Zukunft

+ Entwicklung in 2016 von Investitionen in Technologie und Personal geprägt

+ Zahlen 2016: Umsatz 2,47 Mio. Euro, EBIT -0,41 Mio. Euro, EK-Quote 96 %

+ Ausblick 2017: Neupositionierung durch Konzentration auf Broadcast Datenanalyse in der Cloud und Videosicherheitsprodukte für den BOS Bereich

Diepholz/Bremen ̶ 16. Mai 2017: Wie angekündigt standen für die artec technologies AG (WKN 520958), Spezialist für die Aufzeichnung und Analyse von Echtzeitinformationen aus unterschiedlichsten Signalquellen wie TV, Radio, Video via Netzwerken und Internet, im Jahr 2016 Investitionen in Technologie und Personal im Fokus. „Wir haben uns im vergangenen Jahr technologisch neu aufgestellt, um fit für die Zukunft zu sein. Dies war eine große Herausforderung für unser mittelständisches Unternehmen“, sagt artec-CEO Thomas Hoffmann. „So haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um im laufenden Jahr unser Geschäftsmodell auf die sich verändernden Marktbedingungen anpassen zu können.“

2016: Umsatz und Ergebnis von Investitionen geprägt, Eigenkapitalquote weiterhin hoch
Aufgrund notwendiger Weiterentwicklungen der Plattformen MULTIEYE sowie XENTAURIX mit entsprechenden Investitionen in 2016 konnten weniger Aufträge angenommen und abgewickelt werden. So hat artec im Jahr 2016 (Rechnungslegung gemäß HGB) einen Umsatz von 2,47 Mio. Euro (2015: 3,50 Mio. Euro) und eine Gesamtleistung von 3,06 Mio. Euro (2015: 3,96 Mio. Euro) erzielt. Die Auftragsumsetzung und gleichzeitige technologische Weiterentwicklung konnte nur durch Mehrarbeit außerhalb der Arbeitszeit bewältigt werden. Entsprechend stieg der Personalaufwand von 1,33 Mio. Euro auf 1,53 Mio. Euro. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 0,48 Mio. Euro auf 0,66 Mio. Euro ist insbesondere auf verstärkte Messeteilnahmen und auf die Kosten für die im März 2016 durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei -0,41 Mio. Euro, nach 0,64 Mio. Euro im Jahr 2015. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Großprojekt in Katar in 2016 noch nicht abgeschlossen wurde. Die erste Ausbaustufe des Projekts wird voraussichtlich bis Ende Juni 2017 fertig gestellt. Die Finanz- und Vermögenslage von artec ist weiterhin solide. Die Finanzmittel lagen Ende Dezember 2016 mit 0,23 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Zudem verfügt das Unternehmen über eine Eigenkapitalquote von 96 % und ist damit nahezu schuldenfrei.

Technologisch fit für Marktveränderungen
In 2016 hat artec die beiden Plattformen MULTIEYE für Videosicherheitslösungen sowie XENTAURIX für Media- und Broadcast-Anwendungen runderneuert, um technologisch führend zu bleiben. Im Herbst 2016 hatte artec erstmals die aktuelle MULTIEYE® 3.0 Videomanagementsoftware vorgestellt. Sie ist im Vergleich zur Vorgängerversion noch leistungsfähiger und multifunktionaler geworden. MULTIEYE® 3.0 ist HTML5 basiert und bietet unter anderem objektorientierte Videoanalyse, ultraschnelle Bilddatenverarbeitung und intuitive Bedienung. Es lassen sich unterschiedlichste Module von der Kennzeichenerkennung über PrivacyShield für datenschutzkonforme Videosicherheit und die Zählung von Personen oder Objekten bis zur Gesichtserkennung kombinieren. Aufgrund der hohen
Multifunktionalität bieten sich unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten: u.a. Einzelhandel, Einkaufszentren, Parkhäuser, Logistikzentren, Bahnhöfe, Flughäfen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Prozess-Visualisierung, Verkehr.

Die XentauriX-Plattform für Produkt- und Systemlösungen im Bereich Media & Broadcast basiert jetzt ebenfalls auf HTML5 und bietet neue Features und Einsatzfelder. Kunden können aus unterschiedlichsten Analysetools für sie passende Module wählen. Mit dem Videofingerprinting-Modul werden bestimmte TV-Sendeinhalte automatisch erkannt; beispielsweise Werbespots oder Kopien bzw. Ausschnitte aus TV-Beiträgen oder Filmen. Hinzugekommen ist auch das MultiViewer-Modul für Liveanzeige einer Vielzahl von TV-Sendern auf Großmonitoren und Videowänden. Neu ist auch die flexible Datenschnittstelle zur Kommunikation mit Drittsystemen, eingesetzt bei einem Simulator-
Trainingszentrum.

Damit hat artec die technologischen Voraussetzungen geschaffen, um von den sich verändernden Marktbedingungen zu profitieren. So ist im Sicherheitsbereich bei einfachen Lösungen für Privatanwender und Unternehmen ein starker Preisdruck durch asiatische Wettbewerber zu beobachten. Im Broadcast-Bereich geht der Trend klar weg von Standardprodukten hin zu individuellen Lösungen und Cloud-Diensten.

Ausblick 2017: Neupositionierung durch Konzentration auf Cloud und BOS
Thomas Hoffmann: „Auf Basis der starken Technologie wird sich artec in 2017 operativ neu im Markt positionieren. Mit unseren High-End-Lösungen wollen wir uns im Sicherheitsbereich noch stärker auf BOS, also Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, konzentrieren und damit vom Wettbewerb – insbesondere aus Asien – abgrenzen. Im Bereich Broadcast wollen wir uns zu einem Spezialisten für unterschiedlichste Datenanalysen in der Cloud weiterentwickeln. Interessante Einzelprojekte wollen wir weiterhin annehmen, wenn der Aufwand vor Ort zu unserer Unternehmensgröße passt und die Marge stimmt.“ Die artec-Cloud-Plattform umfasst europäische TV- und Radio-Sender und ermöglicht in Zukunft die Einbindung analytischer Feedbacks aus der Welt der Social-Media-Plattformen wie Facebook, YouTube, Instagram und Twitter. Im Kern der artec-Leistungen werden Technologien vereint, mit denen einerseits Sendeinhalte über Schlüsselwörter gefunden werden können und andererseits die Plattform für Wettbewerbsbeobachtung, Content Matching und Zuschauerquotenanalyse genutzt werden können. Mit dem Content Matching-Modul können Rechteinhaber, Medienanstalten und Werbeagenturen die Nutzungsrechte ihrer eigenen Inhalte besser überwachen. Auch die Werbeindustrie profitiert von diesen Diensten, z.B. bei der Analyse von Werbespots. Neben TV und Radio kann das System auch Livestreams von HD-Videokameras – Livekameras bei Events, Panoramaansichten, Videosicherheit oder Verkehrsüberwachung – aufzeichnen und restreamen. Die Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten macht die artec-Cloud interessant für potentielle Kunden aus unterschiedlichsten Branchen und bietet artec ein skalierbares Geschäft.

Erste Erfolge durch die Neupositionierung sind bereits erzielt worden. Im Herbst 2016 hat das Innenministerium eines EU-Mitgliedsstaats bei artec mobile Videotechnik bestellt. Die Systeme werden von Spezialkräften eingesetzt. Der Kunde ist zufrieden und hat bereits nachbestellt. Gespräche mit weiteren BOS laufen derzeit. Auch der erste Neukunde für die Cloud-Dienste zeigt, dass artec auf dem richtigen Weg ist. Der internationale Medienkonzern wird für die Dokumentation und Analyse seiner europäischen TV-Sender die artec-Cloud nutzen.

Thomas Hoffmann: „Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Das Interesse an unseren neuen Lösungen ist groß. Daher sind wir davon überzeugt, dass sich die Neupositionierung ab dem kommenden Jahr auszahlen und ein nachhaltiges profitables Wachstums ermöglichen wird.“ Eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird artec mit dem Halbjahresabschluss 2017 Ende September veröffentlichen.

Der Geschäftsbericht 2016 wird am 24. Mai 2017 auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht: www.artec.de/de/investor-relations/finanzberichte-zum-download.html

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